ein Gartengedicht zum 25. Jubiläum
Wenn Du so durch den Garten gehst  - und schaust nach Wiese, Strauch und Baum,
so denk dran, grad wo Du jetzt stehst,  das war einst Deiner Eltern Traum.

Sie war`n die Schöpfer dieser Wiese.  Sie pflanzten diesen Haselstrauch 
und diese Tanne, heut´ ein Riese,  und hier den guten Birnbaum auch.
Da steht noch immer, wenn auch müde,  schon dreißig Jahre ist er alt,
im Lenz der Apfelbaum in Blüte - im Herbst er mit den Früchten prahlt.

Und freust Du Dich an schönen Tagen - wenn wiederum die Blumen blüh`n,
und Strauch und Baum die Früchte tragen,  dann lenke dankbar Deinen Sinn
zurück an längst vergang`ne Zeiten,  als dieser Platz noch Acker war.

Dann danke es den alten Leuten,  was sie Dir schufen Jahr für Jahr.
Laß`sie im Geist bei Dir verweilen; im Herzen die Erinn`rung trag.

Das soll der Sinn sein dieser Zeilen - grad heut`, am Jubiläumstag.
Albert B. Marchl


zum Seitenanfang impressum ©  zur Startseite